Welpen von der Straße

Diese Welpen wurden bei unserer Galina, die mit ihren 88 Jahren, die Älteste ist, über den Zaun in ihren Garten geschmissen.

Galina sorgt sich jetzt auch um diese Tiere und päppelt sie auf.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Fellnasen, Spendern, Freunden, Helfern und Interessierten im Namen unserer vielen notleidenden moldawischen Tiere ein ganz frohes Weihnachtsfest und ein ein guten Start ins neue Jahr.

Und sagen nochmal ganz vielen herzlichen Dank, dass wir durch ihre Hilfe leben dürfen!

Inge Reuther und das Schlupfwinkel-Team von Stimme der Tiere e.V.

 

Eine schöne Adventszeit

Liebe Tierfreunde, Groß- und Kleinspender, sowie Futter und Flohmarktartikel,

nur durch Ihre Unterstützung und Treue konnten wir die Farm für Straßentiere erwerben.

Im September wurde die letzte Rate bezahlt und sofort haben wir die ersten Bauarbeiten in Auftrag gegeben.

Ein Teil der Farm soll für Ludmillas Tiere zur Verfügung stehen, damit sie ihre 21 Hunde, die noch in ihrer Wohnung sind, sowie auch ihre 70 Katzen dort unterbringen kann. Das bedeutet für sie eine enorme Erleichterung, denn sie füttert täglich zusätzlich noch 29 Hunde auf der Straße.

Liudmila hat uns gebeten, vorrangig Zwinger und Hundehütten anzuschaffen, damit sie so schnell wie möglich einen Teil der Hunde in die Farm bringen kann. Ihre Katzen werden den Winter in ihrer Wohnung bleiben, bis die Katzenräume mit Ausläufen im Freien fertig gestellt sind.
Der zweite Teil der Farm ist für Angelas Hunde vorgesehen. Sie versorgt dort bereits 55 Fellnasen. Einige Hunde haben wir von Casa Viata in die Farm gebracht, denn die Casa war hoffnungslos überfüllt.

In der Casa Viata leben jetzt fast 200 ehemalige Straßenhunde, um die sich Irina, die Tierheimleiterin und 3 weiteren Tierpfleger liebevoll kümmern. Irina findet fast täglich Mamis mit ihren Babys auf der Straße, die sie in die Casa bringt. Schwache und kleine Hunde haben ein warmes Plätzchen im Haus, alle anderen Fellnasen können in isolierten Hundehütten einen Unterschlupf vor Eis und Schnee finden.

Leider ist bei weitem nicht für alle Straßenhunde in der Casa Platz, einige versorgt Irina auf der Straße, so gut es geht. Letzte Woche hat sie 11 erfrorene, kleine Welpen gefunden. Eines hat noch gelebt, sie hat es in ihre Wohnung mitgenommen. Leider ist die kleine Maus am Tag darauf gestorben. Auch sind von zwei Hundefamilien, insgesamt 19 Welpen und zwei Mütter, die Irina auf der Straße versorgt, 3 Welpen vergiftet worden.

Deshalb sind wir unendlich froh und glücklich, dass wir die Farm kaufen konnten und vielen Straßenhunden das harte Leben auf der Straße ersparen können.

Die Bauarbeiten in der Farm werden noch viel Zeit in Anspruch nehmen und erhebliche Kosten verursachen.

Deshalb ist es uns heute ein besonderes Anliegen, Sie um Unterstützung zu bitten. Jede noch so kleine Spende hilft uns und den armen Straßentieren weiter. Der Winter wird hart und wir möchten noch vor Einbruch der großen Kälte so viele Hütten, Zwinger und Unterschlüpfe wie möglich bereit haben.
Von den Hunden, die noch auf der Straße leben, wollen wir so viele wie möglich ebenfalls in unsere Farm aufnehmen.
In dem Raum, der für die Katzen vorgesehen ist, müssen noch vor Wintereinbruch Fenster eingebaut werden. Ein schöner, großer Ausbau mit Wirtschaftsraum, Küche und Heizung sowie Auslauf für die Tiere ist in Planung, kann aber erst im Frühjahr in Angriff genommen werden.

Unser OP-Raum und eine Quarantänestation ist mittlerweile fertig gestellt worden. Wir haben einen Tierarzt, der zum Kastrieren, Impfen und Untersuchungen in die Farm kommt. Er wird bald seine Arbeit aufnehmen können. Außerdem haben wir 3 Tierpfleger, die rund um die Uhr die Tiere betreuen.

Daneben unterstützen wir immer wieder private Tierfreunde, die uns um Futter für ihre Tiere bitten.
Auch Galina und Lia bekommen monatlich Futtergeld für ihre 30 Hunde und viele Katzen.
Die Not ist groß und deshalb sind wir mehr denn je auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Bitte vergessen sie unsere armen Tiere in Moldawien nicht, sie brauchen unsere Hilfe. Wir versorgen zur Zeit um die 300 Hunde in unseren Tierheimen und bei Privatpflegestellen, ca 80 Hunde auf der Straße und über 100 Katzen bei Liudmila, Galina und Llia.

Wir hoffen sehr, dass alle diese Tiere und die vielen Straßenhunde und Katzen den Winter gut überstehen.

Nun wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit und besinnliche Feiertage!

Ihre Inge Reuther mit Moldawien-Team

 

Flohmarkt für Stimme der Straßentiere

Anfang und Mitte November haben wir selbstgebacken Kuchen und Kaffee verkauft und allerlei Nützliches, oder eben Flohmarktartikel, die wir von lieben Spender bekommen haben. Der Entertainer hat uns 4 Stunden musikalisch und ebenso ehrenamtlich begleitet. Hier gerade bei seiner bayr. Version.

Der Erlös ist für den Hüttenkauf und für Kastrationen. Gerade jetzt ist wieder eine Vielzahl von Müttern mit ihren Welpen festzustellen, die den Winter ohne die hilfsbereiten Menschen nicht überleben werden. An 2 Tischen konnten wir auch Flohmarkartikel für die Tierfreunde in Antalya verkaufen.

Porzellanfest in Selb

Porzellanfest Selb

Liebe Spenderinnen, Spender und Gönner,

Porzellanfest in Selbhier sehen Sie Bilder vom Porzellanfest in Selb.

Ihre gespendeten Service, Gläser und Einzelteile konnten wir für unsere Tiere gewinnbringend verkaufen.
Auch von diesem Erlös werden selbstverständlich wieder Futterkosten bezahlt und Kastrationsaktionen finanziert.
Nachdem unsere Datscha mittlerweile aus allen Nähten platzt, müssen wir auch immer wieder Tiere in unserer leider allerdings noch nicht vollständig funktionsfähigen Farm unterbringen, die wir ja als 2. Rettungsinsel für unsere Hunde und vor allem auch für die vielen halbverhungerten und verletzten Katzen angeschafft haben.

Aktuell betreuen wir 95 Katzen und rund 600 Hunde!

Einige Bilder von den durch Ihre tätige Unterstützung geretteten Tiere sehen Sie anbei.
Ihre Spenden, ob Geld- oder Sachspenden, kommen zusammen mit den Erträgen aus den vielen von uns besuchten Flohmärkten zu 100% den Tieren zugute.

Im September 2014 führen wir eine neuerliche Hilfsfahrt nach Moldawien durch, über die wir Sie selbstverständlich nach Abschluss wieder unterrichten werden.

Viele Grüsse und nochmals herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihr Schlupfwinkel-Team
lnge Reuther

Casa Viata: Haus des Lebens und unser neues Katzenhaus

Liebe Tierfreunde, Spender und Gönner,

seit unserer letzten Aussendung ist, mit Ihrer Hilfe, liebe Spender, in unsrer Datscha, viel passiert:

Ausläufe für viele Hunde wurden angelegt, das große Haus, das ursprünglich nur eine Ruine war, ist nun hergerichtet: die Tiere haben jetzt ein Dach über dem Kopf, Fenster wurden eingesetzt, eine Küche und ein Ofen wurde eingebaut und noch vieles mehr. So konnten im letzten Winter, bei -20 Grad, wenigstens die alten und  kranken Hunde, die Welpen und kleineren Fellnasen im Haus überwintern. Für die restlichen Hunde gab es genügend , mit Stroh gefüllte Hundehütten, so dass alle den Winter gut überstanden haben.

Wir haben jetzt unserer Datscha  den Namen Casa Viata gegeben, was übersetzt heißt: Haus des Lebens. Casa Viata soll als symbolischer Gegensatz zum  Todeslager stehen.

Im Mai diesen Jahres durfte ich, Erika Rieß, das Ehepaar Jürgen und Inge Lindner, die unsere Casa Viata mit aufgebaut haben, nach Moldawien begleiten. Am 2. Tag unseres Aufenthaltes in Chisinau bekamen Irina und Angela die Nachricht, dass schon wieder Hunde im Todeslager sind. Sogleich fuhren wir los und fanden  dort 6 verängstige, zitternde Hunde und einen Welpen in den Boxen. Natürlich gibt es dort weder Wasser noch Fressen und hätten wir die armen Tiere nicht sofort mitgenommen, wären sie Stunden später mit Eisenstangen erschlagen worden. Ich war vollkommen erschüttert über die grausamen Zustände. Erschöpft, aber glücklich konnten wir die 7 Hunde in unsere Casa Viata bringen, dort werden sie jetzt von Irina liebevoll betreut.

Was uns allerdings sehr große Sorge bereitet, ist, dass wir die  die hohen Futter und Tierarztkosten für die vielen Hunde kaum noch bewältigen können. Deshalb bitten wir Sie, liebe Spender, vergessen Sie unsere  Tiere nicht, wir brauchen dringend Geld für Futter und Medikamente.

Auch denken wir an die vielen Hunde, die in den nächsten Wochen und Monaten in dem Todeslager landen. Wohin können wir sie bringen? Unsere Casa Viata ist mit über 200 Hunden vollkommen überbelegt. Deshalb hat sich  Inge Reuther noch einmal  entschlossen, eine weitere Auffangstation für diese, vom Tod bedrohten Tiere, zu suchen. Inge hat eine alte Farm gefunden, die sich  ideal für die Unterbringung von Hunden  eignet. Die ersten Bewohner sind schon eingezogen, eine Mami mit ihren 2 Babys lebt dort, sowie noch weitere 10 Hunde. Außerdem wollen wir diesmal auch ein Katzenrefugium schaffen, denn für Katzen gibt es in Moldawien noch kein Tierheim. Leider werden in Moldawien auch  Samtpfoten grausam umgebracht. Wir hoffen, dass wir diesen Traum so bald wie möglich verwirklichen können, denn dann können auch Liudmilas 65 Katzen dort einziehen. Liudmila betreut in ihrer Wohnung diese Katzen und noch 21 Hunde. Ständig werden ihr Zwangsräumungen angedroht. Viele ihrer Hunde konnte Liudmila in die Casa Viata bringen, aber für Katzen ist dort kein Platz.

Außerdem füttern Liudmila und Angela noch ca 70 Hunde auf der Straße,  Galina versorgt 32 Hunde und 15 Katzen und Lia 12 Hunde und 20 Katzen.

Bitte, helfen Sie uns, diese vielen Tiere zu versorgen und unser neues Tierheim, diese Farm, so her zu richten, dass sich Hunde und Katzen dort wohl fühlen.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns schon im Voraus recht herzlich!

Ihr Moldawienteam mit Inge Reuther

 

Welpen aus dem Todeslager

Diese erst ein paar Wochen alte Welpen wurden von Erika mit Hilfe unserer Tierschützer aus dem Todeslager gerettet.

Flöckchen, Lilly und Jürgen sind nun sicher in unserer Datscha und wir hoffen, dass sie überleben.

Ein Bauernhof wird eine Tiernotaufnahme

Endlich mal eine gute Nachricht für unsere Spender, unsere Mitglieder und sicher auch für alle Tierfreunde.

Am 05.04.2014 konnten wir die 1. Rate für unser neues Katzenhaus beim Notar einbezahlen. Ein weiteres Zahlungsziel für unsere nächste Rate ist vereinbart. Wir wollen deshalb alles daransetzen, z. B. auf Flohmärkten einen großen Teil der dafür notwendigen finanziellen Mittel hereinzubekommen.

Als ich in Chisinau war hat Ludmilla eine Katzenmama mit 2 Babies gerettet, sowie eine rote Katze mit abgehacktem Schwanz. Alle werden endlich gut versorgt und die Katzenmama mit ihren beiden Kleinen war voller Zufriedenheit und Dankbarkeit über den warmen Schlafplatz und das gute Essen. Ich musste sie immer wieder betrachten.

Angela hat dann auch noch 3 kleine Hundewelpen gefunden, deren Mama vergiftet wurde. Sie wurden gleich zur Datscha gebracht, die allerdings mittlerweile auch bis unters Dach voll besetzt ist.
Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserem neuen Haus dazu beitragen können, das grauenvolle Leben der Straßenhunde und -katzen in Moldawien ein bisschen zu verbessern.

Für jede Spende, die uns diesem Ziel näher bringt, sind wir Ihnen allen natürlich unendlich dankbar.

Ihre Inge Reuther und das Schlupfwinkelteam

 

PS: Der Besitzer vom Bauernhof ist ein lieber Tierfreund. Er unterstützt uns und möchte schon bald bei der Tierrettung mitwirken.
Deswegen werden jetzt einige Schweineställe für die Welpen hergericht, desinfiziert und mit Holz ausgelegt. Dann kommen noch die Körbchen und Decken rein, damit die Tiere sich wohlfühlen.

 

Ein Film über den grausamen Alltag in Moldawien

Liebe Mitglieder und Unterstützer und vor allem liebe Spenderinnen und Spender

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Inge und Petra waren Ende Januar für einige Tage in Chisinau. Es herrschte eisige Kälte und wieder einmal wurde dadurch die besondere Wichtigkeit unserer Hilfsaktionen deutlich, denn immer noch erfrieren und verhungern viele Tiere auf offener Straße. Durch unser unermüdliches Bemühen konnten wir schon sehr vielen Tieren helfen und allein seit Beginn unserer Aktionen 2003, die in Nürnberg begann, haben viele, viele Hunde ihr Dasein auf den Straßen eintauschen können mit einer durch uns in die Wege geleiteten Hilfsaktion, mit ärztlicher Versorgung, Futter, einem Dach über dem Kopf und vor allem immer wieder mit einer erfolgreichen Vermittlung zu tierlieben Menschen.

Und doch dürfen wir nicht nachlassen in unseren Bemühungen, diesen Tieren zu helfen. Unser nächstes, besonders dringendes Anliegen ist die Errichtung eines Katzenhauses. Allein unsere Ludmilla betreut derzeit in ihrer Wohnung bereits 63 Katzen, was auf Dauer natürlich nicht tragbar ist.

angela184Immer wieder werden bei ihr ausgesetzte, abgemagerte Tiere, ob Katzen oder Hunde – auch kleine Welpen – abgeliefert, obwohl ihre Unterkunft in der Wohnung bereits aus allen Nähten platzt. Dazu füttert sie auch noch die Tiere auf der Straße und im Wald. Vor allem auch die verwilderten Katzen, die immer sehr scheu sind. Trotzdem konnte sie eine dieser schönen Katzen, mit langen weißen Haaren, kürzlich mit nach Hause nehmen, nachdem die halb verhungert und völlig kraftlos am Wegesrand lag, klatschnass, eingeschneit und durch die Kälte fast festgefroren. Momentan ist sie noch dabei, sie aufzupäppeln und gesund zu pflegen.

Es gibt jetzt vier Tierheime für Hunde in Chisinau, aber keines für Katzen. Auch aus diesem Grund war Inge in Moldawien, um ein Grundstück mit Unterkunft zu finden, auf dem genügend Platz ist, um Ludmilla mit ihren Katzen aufzunehmen. Dieses Anwesen soll hauptsächlich für Katzen sein, aber natürlich auch für alle Tiere, die unserer Hilfe bedürfen und denen wir damit ein Überleben sichern können.

Wir danken immer wieder für ihre ständige liebevolle Unterstützung.

Ihre Inge Reuther und das Schlupfwinkel Team

Bitte helfen Sie mit einer Spende:

Sparkasse Nürnberg
Konto-Nr. 5732326
BLZ 76050101
Stichwort: Moldawien-Katzenhaus