Casa Viata: Haus des Lebens und unser neues Katzenhaus

Liebe Tierfreunde, Spender und Gönner,

seit unserer letzten Aussendung ist, mit Ihrer Hilfe, liebe Spender, in unsrer Datscha, viel passiert:

Ausläufe für viele Hunde wurden angelegt, das große Haus, das ursprünglich nur eine Ruine war, ist nun hergerichtet: die Tiere haben jetzt ein Dach über dem Kopf, Fenster wurden eingesetzt, eine Küche und ein Ofen wurde eingebaut und noch vieles mehr. So konnten im letzten Winter, bei -20 Grad, wenigstens die alten und  kranken Hunde, die Welpen und kleineren Fellnasen im Haus überwintern. Für die restlichen Hunde gab es genügend , mit Stroh gefüllte Hundehütten, so dass alle den Winter gut überstanden haben.

Wir haben jetzt unserer Datscha  den Namen Casa Viata gegeben, was übersetzt heißt: Haus des Lebens. Casa Viata soll als symbolischer Gegensatz zum  Todeslager stehen.

Im Mai diesen Jahres durfte ich, Erika Rieß, das Ehepaar Jürgen und Inge Lindner, die unsere Casa Viata mit aufgebaut haben, nach Moldawien begleiten. Am 2. Tag unseres Aufenthaltes in Chisinau bekamen Irina und Angela die Nachricht, dass schon wieder Hunde im Todeslager sind. Sogleich fuhren wir los und fanden  dort 6 verängstige, zitternde Hunde und einen Welpen in den Boxen. Natürlich gibt es dort weder Wasser noch Fressen und hätten wir die armen Tiere nicht sofort mitgenommen, wären sie Stunden später mit Eisenstangen erschlagen worden. Ich war vollkommen erschüttert über die grausamen Zustände. Erschöpft, aber glücklich konnten wir die 7 Hunde in unsere Casa Viata bringen, dort werden sie jetzt von Irina liebevoll betreut.

Was uns allerdings sehr große Sorge bereitet, ist, dass wir die  die hohen Futter und Tierarztkosten für die vielen Hunde kaum noch bewältigen können. Deshalb bitten wir Sie, liebe Spender, vergessen Sie unsere  Tiere nicht, wir brauchen dringend Geld für Futter und Medikamente.

Auch denken wir an die vielen Hunde, die in den nächsten Wochen und Monaten in dem Todeslager landen. Wohin können wir sie bringen? Unsere Casa Viata ist mit über 200 Hunden vollkommen überbelegt. Deshalb hat sich  Inge Reuther noch einmal  entschlossen, eine weitere Auffangstation für diese, vom Tod bedrohten Tiere, zu suchen. Inge hat eine alte Farm gefunden, die sich  ideal für die Unterbringung von Hunden  eignet. Die ersten Bewohner sind schon eingezogen, eine Mami mit ihren 2 Babys lebt dort, sowie noch weitere 10 Hunde. Außerdem wollen wir diesmal auch ein Katzenrefugium schaffen, denn für Katzen gibt es in Moldawien noch kein Tierheim. Leider werden in Moldawien auch  Samtpfoten grausam umgebracht. Wir hoffen, dass wir diesen Traum so bald wie möglich verwirklichen können, denn dann können auch Liudmilas 65 Katzen dort einziehen. Liudmila betreut in ihrer Wohnung diese Katzen und noch 21 Hunde. Ständig werden ihr Zwangsräumungen angedroht. Viele ihrer Hunde konnte Liudmila in die Casa Viata bringen, aber für Katzen ist dort kein Platz.

Außerdem füttern Liudmila und Angela noch ca 70 Hunde auf der Straße,  Galina versorgt 32 Hunde und 15 Katzen und Lia 12 Hunde und 20 Katzen.

Bitte, helfen Sie uns, diese vielen Tiere zu versorgen und unser neues Tierheim, diese Farm, so her zu richten, dass sich Hunde und Katzen dort wohl fühlen.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns schon im Voraus recht herzlich!

Ihr Moldawienteam mit Inge Reuther

 

Welpen aus dem Todeslager

Diese erst ein paar Wochen alte Welpen wurden von Erika mit Hilfe unserer Tierschützer aus dem Todeslager gerettet.

Flöckchen, Lilly und Jürgen sind nun sicher in unserer Datscha und wir hoffen, dass sie überleben.

Ein Bauernhof wird eine Tiernotaufnahme

Endlich mal eine gute Nachricht für unsere Spender, unsere Mitglieder und sicher auch für alle Tierfreunde.

Am 05.04.2014 konnten wir die 1. Rate für unser neues Katzenhaus beim Notar einbezahlen. Ein weiteres Zahlungsziel für unsere nächste Rate ist vereinbart. Wir wollen deshalb alles daransetzen, z. B. auf Flohmärkten einen großen Teil der dafür notwendigen finanziellen Mittel hereinzubekommen.

Als ich in Chisinau war hat Ludmilla eine Katzenmama mit 2 Babies gerettet, sowie eine rote Katze mit abgehacktem Schwanz. Alle werden endlich gut versorgt und die Katzenmama mit ihren beiden Kleinen war voller Zufriedenheit und Dankbarkeit über den warmen Schlafplatz und das gute Essen. Ich musste sie immer wieder betrachten.

Angela hat dann auch noch 3 kleine Hundewelpen gefunden, deren Mama vergiftet wurde. Sie wurden gleich zur Datscha gebracht, die allerdings mittlerweile auch bis unters Dach voll besetzt ist.
Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserem neuen Haus dazu beitragen können, das grauenvolle Leben der Straßenhunde und -katzen in Moldawien ein bisschen zu verbessern.

Für jede Spende, die uns diesem Ziel näher bringt, sind wir Ihnen allen natürlich unendlich dankbar.

Ihre Inge Reuther und das Schlupfwinkelteam

 

PS: Der Besitzer vom Bauernhof ist ein lieber Tierfreund. Er unterstützt uns und möchte schon bald bei der Tierrettung mitwirken.
Deswegen werden jetzt einige Schweineställe für die Welpen hergericht, desinfiziert und mit Holz ausgelegt. Dann kommen noch die Körbchen und Decken rein, damit die Tiere sich wohlfühlen.

 

Ein Film über den grausamen Alltag in Moldawien

Liebe Mitglieder und Unterstützer und vor allem liebe Spenderinnen und Spender

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Inge und Petra waren Ende Januar für einige Tage in Chisinau. Es herrschte eisige Kälte und wieder einmal wurde dadurch die besondere Wichtigkeit unserer Hilfsaktionen deutlich, denn immer noch erfrieren und verhungern viele Tiere auf offener Straße. Durch unser unermüdliches Bemühen konnten wir schon sehr vielen Tieren helfen und allein seit Beginn unserer Aktionen 2003, die in Nürnberg begann, haben viele, viele Hunde ihr Dasein auf den Straßen eintauschen können mit einer durch uns in die Wege geleiteten Hilfsaktion, mit ärztlicher Versorgung, Futter, einem Dach über dem Kopf und vor allem immer wieder mit einer erfolgreichen Vermittlung zu tierlieben Menschen.

Und doch dürfen wir nicht nachlassen in unseren Bemühungen, diesen Tieren zu helfen. Unser nächstes, besonders dringendes Anliegen ist die Errichtung eines Katzenhauses. Allein unsere Ludmilla betreut derzeit in ihrer Wohnung bereits 63 Katzen, was auf Dauer natürlich nicht tragbar ist.

angela184Immer wieder werden bei ihr ausgesetzte, abgemagerte Tiere, ob Katzen oder Hunde – auch kleine Welpen – abgeliefert, obwohl ihre Unterkunft in der Wohnung bereits aus allen Nähten platzt. Dazu füttert sie auch noch die Tiere auf der Straße und im Wald. Vor allem auch die verwilderten Katzen, die immer sehr scheu sind. Trotzdem konnte sie eine dieser schönen Katzen, mit langen weißen Haaren, kürzlich mit nach Hause nehmen, nachdem die halb verhungert und völlig kraftlos am Wegesrand lag, klatschnass, eingeschneit und durch die Kälte fast festgefroren. Momentan ist sie noch dabei, sie aufzupäppeln und gesund zu pflegen.

Es gibt jetzt vier Tierheime für Hunde in Chisinau, aber keines für Katzen. Auch aus diesem Grund war Inge in Moldawien, um ein Grundstück mit Unterkunft zu finden, auf dem genügend Platz ist, um Ludmilla mit ihren Katzen aufzunehmen. Dieses Anwesen soll hauptsächlich für Katzen sein, aber natürlich auch für alle Tiere, die unserer Hilfe bedürfen und denen wir damit ein Überleben sichern können.

Wir danken immer wieder für ihre ständige liebevolle Unterstützung.

Ihre Inge Reuther und das Schlupfwinkel Team

Bitte helfen Sie mit einer Spende:

Sparkasse Nürnberg
Konto-Nr. 5732326
BLZ 76050101
Stichwort: Moldawien-Katzenhaus

 

Red sucht liebevolles Zuhause

Red

Ich bin Red, der Hund, der über den Zaun geworfen wurde. Bin entwurmt, gechipt und geimpft und suche ein liebevolles Zuhause (gerne in Deutschland)

Hundewelpe über den Zaun geworfen

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Wieder einmal wurde unserer Galina ein Hundewelpe über den Zaun geworfen! Der dritte innerhalb kurzer Zeit.
Da Galina bereits schon 87 Jahre ist und mittlerwiese die Grenze der Belastbarkeit – auch platzmäßig – erreicht hat, habe ich für sie die Tierärztin Tatjana angerufen, die den armen Welpen zum Impfen, Entwurmen und zur allgemeinen Erstversorgung abgeholt hat.

Der Welpe ist inzwischen im Tierheim Leika bei Christa Schächtel, die im gleichen Ort wohnt wie Galina, ca. 6 km von Chisinau entfernt. Sie hat uns freundlicherweise Hilfe angeboten.
Da er sehr zutraulich und verspielt ist und deshalb bestimmt auch sofort vermittelbar, wollen wir versuchen, so schnell wie möglich einen guten Platz für ihn zu finden, am liebsten hier bei uns in Deutschland.

Auch wenn es nach unserem Dafürhalten unmenschlich ist, einen Welpen einfach über den Zaun zu werfen, so ist es trotzdem noch besser, als ihn zu Tode zu quälen. So hat der zumindest Dank unserer Hilfe ein Chance zum Überleben.

Ende Januar sind wir wieder unterwegs nach Moldawien.