Januar 2015 archive

Goscha erzählt

Ich heiße Goscha und wurde, wie viele andere Hunde, auf den Straßen von Chisinau in Moldawien geboren. Ich habe mir diesen Ort nicht ausgewählt, so hat das Schicksal entschieden. Auch mir blieb das Schicksal meiner Artgenossen nicht erspart. Kurz nach meiner Geburt musste ich die Grausamkeit und Ungerechtigkeit dieser Welt kennen. Aber eines Tages hatte ich etwas Glück und wurde von einer liebevollen Frau von der Straße geholt.

Ich durfte vorübergehend bei ihr in der Wohnung bleiben, zusammen mit anderen Hunden, die diese Frau gerettet hat.

Ich war zufrieden, denn ich hatte jemanden, der sich um mich kümmert. Ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen.

Tierfreunde aus einem anderen Land haben ein Tierheim für Hunde mit einem ähnlichen Schicksal gebaut. Ich war sehr froh, dass ich dort einen Platz bekommen habe. Denn was braucht ein Hund in diesem Leben? Sicherheit, Jemanden der sich um einen kümmert und natürlich satt sein –  davon träumt jeder Straßenhund. Natürlich habe ich gehofft, dass ich irgendwann eine liebe Familie finde, die mich in ihr Herz schließt, mir ein neues Zuhause gibt, und die ich mit meinem großen Hundeherz lieben werde.

Eigentlich bin bzw. war ich ein ganz hübscher, junger Kerl. Etwas groß geraten, aber das macht ja nichts aus. Liebe verdienen ja alle, ob groß oder klein. Nur leider wurde ich durch ein großes Missgeschick und Unaufmerksamkeit  ein Krüppel. Nun sehe ich schrecklich aus und meine Träume über eine Familie sind somit in die weite Ferne gerückt.

Wir Menschen, sind verantwortlich für unsere kleinen Freunde. Wie bereits ein berühmter Schriftsteller sagte:

„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“

Wir können nicht das Böse und die Ungerechtigkeit dieser Welt ausrotten, aber wir können für Ordnung und Gerechtigkeit in einem ganz kleinen Teil der Welt – in der Datcha – sorgen.

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Ein herzliches Dankeschön

auch im Namen aller Tiere für die gespendeten Hundehütten und Körbchen, die, wie man sieht, liebevoll geteilt werden. Sogar die Transporttüten sind von Ludmillas Katzen herzlich willkommen und gleich in Beschlag genommen worden:

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Welpen von der Straße

Diese Welpen wurden bei unserer Galina, die mit ihren 88 Jahren, die Älteste ist, über den Zaun in ihren Garten geschmissen.

Galina sorgt sich jetzt auch um diese Tiere und päppelt sie auf.

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