Juli 2014 archive

Casa Viata: Haus des Lebens und unser neues Katzenhaus

Liebe Tierfreunde, Spender und Gönner,

seit unserer letzten Aussendung ist, mit Ihrer Hilfe, liebe Spender, in unsrer Datscha, viel passiert:

Ausläufe für viele Hunde wurden angelegt, das große Haus, das ursprünglich nur eine Ruine war, ist nun hergerichtet: die Tiere haben jetzt ein Dach über dem Kopf, Fenster wurden eingesetzt, eine Küche und ein Ofen wurde eingebaut und noch vieles mehr. So konnten im letzten Winter, bei -20 Grad, wenigstens die alten und  kranken Hunde, die Welpen und kleineren Fellnasen im Haus überwintern. Für die restlichen Hunde gab es genügend , mit Stroh gefüllte Hundehütten, so dass alle den Winter gut überstanden haben.

Wir haben jetzt unserer Datscha  den Namen Casa Viata gegeben, was übersetzt heißt: Haus des Lebens. Casa Viata soll als symbolischer Gegensatz zum  Todeslager stehen.

Im Mai diesen Jahres durfte ich, Erika Rieß, das Ehepaar Jürgen und Inge Lindner, die unsere Casa Viata mit aufgebaut haben, nach Moldawien begleiten. Am 2. Tag unseres Aufenthaltes in Chisinau bekamen Irina und Angela die Nachricht, dass schon wieder Hunde im Todeslager sind. Sogleich fuhren wir los und fanden  dort 6 verängstige, zitternde Hunde und einen Welpen in den Boxen. Natürlich gibt es dort weder Wasser noch Fressen und hätten wir die armen Tiere nicht sofort mitgenommen, wären sie Stunden später mit Eisenstangen erschlagen worden. Ich war vollkommen erschüttert über die grausamen Zustände. Erschöpft, aber glücklich konnten wir die 7 Hunde in unsere Casa Viata bringen, dort werden sie jetzt von Irina liebevoll betreut.

Was uns allerdings sehr große Sorge bereitet, ist, dass wir die  die hohen Futter und Tierarztkosten für die vielen Hunde kaum noch bewältigen können. Deshalb bitten wir Sie, liebe Spender, vergessen Sie unsere  Tiere nicht, wir brauchen dringend Geld für Futter und Medikamente.

Auch denken wir an die vielen Hunde, die in den nächsten Wochen und Monaten in dem Todeslager landen. Wohin können wir sie bringen? Unsere Casa Viata ist mit über 200 Hunden vollkommen überbelegt. Deshalb hat sich  Inge Reuther noch einmal  entschlossen, eine weitere Auffangstation für diese, vom Tod bedrohten Tiere, zu suchen. Inge hat eine alte Farm gefunden, die sich  ideal für die Unterbringung von Hunden  eignet. Die ersten Bewohner sind schon eingezogen, eine Mami mit ihren 2 Babys lebt dort, sowie noch weitere 10 Hunde. Außerdem wollen wir diesmal auch ein Katzenrefugium schaffen, denn für Katzen gibt es in Moldawien noch kein Tierheim. Leider werden in Moldawien auch  Samtpfoten grausam umgebracht. Wir hoffen, dass wir diesen Traum so bald wie möglich verwirklichen können, denn dann können auch Liudmilas 65 Katzen dort einziehen. Liudmila betreut in ihrer Wohnung diese Katzen und noch 21 Hunde. Ständig werden ihr Zwangsräumungen angedroht. Viele ihrer Hunde konnte Liudmila in die Casa Viata bringen, aber für Katzen ist dort kein Platz.

Außerdem füttern Liudmila und Angela noch ca 70 Hunde auf der Straße,  Galina versorgt 32 Hunde und 15 Katzen und Lia 12 Hunde und 20 Katzen.

Bitte, helfen Sie uns, diese vielen Tiere zu versorgen und unser neues Tierheim, diese Farm, so her zu richten, dass sich Hunde und Katzen dort wohl fühlen.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns schon im Voraus recht herzlich!

Ihr Moldawienteam mit Inge Reuther

 

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